Seniorenbetreuung zu Hause in Berlin
Damit Ihr Angehöriger nicht allein am Küchentisch sitzt.
Letzte Woche rief mich eine Tochter aus Zehlendorf an. Ihre Mutter, 82, hatte seit drei Tagen nichts Warmes gegessen. Nicht weil der Kühlschrank leer war -- sondern weil sie allein nicht mehr die Kraft hatte, sich etwas zu kochen. So fängt es oft an. Schleichend. Der Vater vergisst Arzttermine, die Mutter geht nicht mehr raus. Eine Betreuungskraft ersetzt keine Pflege -- aber sie bringt Struktur zurück. Einkaufen, Kochen, ein Spaziergang durch den Kiez. Manchmal reicht das schon.
Was die Betreuung in Berlin beinhaltet
Jeder Tag sieht anders aus. Aber diese Aufgaben gehören fast immer dazu.
Gesellschaft & Tagesstruktur
Morgens um halb zehn klingelt unsere Begleiterin, kocht zusammen Kaffee und bespricht den Tag. Klingt simpel? Ist es auch. Aber genau das fehlt vielen alleinlebenden Senioren. Eine Frau aus Pankow hat mir erzählt, dass ihre Mutter seit dem Tod des Vaters manchmal tagelang mit niemandem gesprochen hat. Seit die Betreuungskraft kommt, wartet sie morgens schon am Fenster.
- Gemeinsames Frühstück oder Mittagessen zubereiten
- Vorlesen, Erzählen, einfach Zuhören
- Gespräche über früher, über die Enkel, über das Wetter -- was eben kommt
- Gesellschaftsspiele, Fernsehen zusammen, oder einfach nur da sein
Bewegung & geistige Anregung
Nicht jeder Senior macht gern Gymnastik -- manche wollen einfach nur zum Bäcker und zurück. Und das ist völlig okay. Ein Herr in Reinickendorf wollte partout nicht spazieren gehen. Bis die Betreuungskraft anfing, mit ihm die Tauben im Park zu füttern. Jetzt geht er freiwillig raus.
- Kurze Spaziergänge im Kiez, angepasst an das, was geht
- Gedächtnistraining -- aber nur wenn Ihr Angehöriger Lust hat
- Hobbys wieder aufgreifen: Garten, Handarbeit, Kreuzworträtsel
- Ausflüge zum Wochenmarkt oder einfach eine Runde um den Block
Begleitung bei Terminen
Allein zum Facharzt in Charlottenburg fahren? Das trauen sich viele nicht mehr zu. Und ehrlich: Ich verstehe das. Die Angst, in der falschen Bahn zu sitzen. Das Warten im vollen Wartezimmer. Unsere Begleiter fahren mit, warten mit und erklären hinterher nochmal, was der Arzt gesagt hat.
- Begleitung zum Arzt, Amt oder Friseur
- Gemeinsame Einkäufe -- auch wenn es mal länger dauert
- Besuche bei Freunden und Verwandten organisieren
- BVG-Begleitung oder Fahrdienst-Buchung
Hilfe mit Telefon und Technik
Der Enkel wohnt in München und ruft einmal im Monat an. Zu wenig? Klar. Aber Oma traut sich nicht ans Tablet. Die Betreuungskraft zeigt ihr, wie ein Videoanruf funktioniert. Dauert drei Wochen, bis es sitzt. Aber dann sieht der Enkel seine Oma beim Abendessen -- und beide strahlen.
- Hilfe bei Telefonaten und Postbearbeitung
- Smartphone und Tablet Schritt für Schritt üben
- Videoanrufe mit der Familie einrichten
- Briefe schreiben, wenn das lieber ist
Erfahrungen von Familien aus Berlin
Lesen Sie, was Familien über die 24-Stunden-Betreuung sagen.
Familie H.
Prenzlauer Berg
"Am Anfang war unsere Mutter skeptisch -- sie wollte keine Fremde in der Wohnung. Nach zwei Wochen hat sie die Betreuungskraft beim Vornamen genannt. Jetzt backen sie zusammen Kuchen und gehen jeden Dienstag auf den Wochenmarkt. Wir als Familie können endlich wieder durchatmen."
Seniorenbetreuung
Erfahrungen von Angehörigen aus meiner Vermittlung. Nachnamen aus Datenschutzgründen abgekürzt.
Häufige Fragen zur Seniorenbetreuung
Die kurze Antwort: Nein, nicht bei uns. Unser Modell ist die 24-Stunden-Betreuung -- die Kraft zieht ein und ist rund um die Uhr da. Wenn Sie nur ein paar Stunden pro Woche brauchen, ist ein ambulanter Pflegedienst ehrlich gesagt die bessere Wahl. Das sage ich Ihnen auch im Erstgespräch, wenn ich merke, dass unser Modell für Ihre Situation zu viel ist.
Das fragen mich fast alle Familien am Telefon. Die Kurzversion: Unsere Betreuungskräfte kümmern sich um den Alltag. Einkaufen, Kochen, Gesellschaft, Hilfe beim Waschen und Anziehen. Was sie nicht machen: Spritzen setzen, Verbände wechseln, Katheter versorgen. Dafür brauchen Sie weiterhin einen ambulanten Pflegedienst. Die gute Nachricht: Beides lässt sich problemlos kombinieren.
Das passiert. Ehrlich gesagt sogar ziemlich oft in den ersten Tagen. Stellen Sie sich vor, plötzlich wohnt eine fremde Person bei Ihnen. Die ersten zwei Wochen sind fast immer holprig. Manche Senioren tauen schnell auf, andere brauchen länger. Wenn es nach vier Wochen überhaupt nicht passt, suchen wir eine andere Kraft. Ohne Drama, ohne Zusatzkosten.
Braucht Ihr Angehöriger jemanden, der da ist?
Rufen Sie mich an. Ich höre zu, stelle ein paar Fragen und sage Ihnen ehrlich, ob eine Betreuungskraft ab 2.410 EUR/Monat das Richtige ist -- oder ob es eine bessere Lösung gibt. Nicht jede Familie braucht eine 24h-Kraft.