Demenz-Betreuung zu Hause in Berlin
Wenn Ihr Vater nachts aufsteht und zur Arbeit will, braucht er jemanden, der ruhig bleibt.
Eine Tochter hat mich angerufen, in Tränen. Ihr Vater hatte sie nicht erkannt. Zum dritten Mal in einer Woche. Sie war am Ende -- seit Monaten hat sie ihn allein betreut, kaum geschlafen, die Arbeit vernachlässigt. Ich sage Ihnen ehrlich: Demenz-Betreuung zu Hause ist nicht einfach. Die Betreuungskräfte, die ich vermittle, haben Erfahrung -- nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus dem echten Alltag mit Demenz. Sie wissen, dass man Herrn M. morgens nicht korrigiert, sondern mit ihm zusammen Kaffee kocht, bis er von selbst ankommt. Ich ersetze keine Angehörigen. Aber ich verschaffe Ihnen die Pausen, die Sie dringend brauchen.
Was die Betreuung in Berlin beinhaltet
Demenz-Betreuung bedeutet vor allem Geduld, Routine und Sicherheit. Diese Aufgaben übernimmt die Betreuungskraft jeden Tag.
Strukturierter Tagesablauf
Der Kaffee kommt um halb neun. Der Spaziergang nach dem Mittagessen. Immer gleich, immer zur selben Zeit. Klingt langweilig? Für Demenzerkrankte ist genau das die Rettung. Eine Betreuungskraft erzählte mir, dass ihr Bewohner wochenlang unruhig war -- bis sie anfing, jeden Morgen um Punkt acht das Radio anzuschalten. Seitdem sitzt er da und wartet auf seine Lieblingssendung. Solche kleinen Rituale machen den Unterschied.
- Gemeinsame Mahlzeiten zu festen Zeiten
- Regelmäßige Ruhephasen, angepasst an den Rhythmus Ihres Angehörigen
- Wiederkehrende Rituale, die Sicherheit geben
- Orientierungshilfen in der Wohnung
Biografiearbeit & Erinnerungspflege
Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach, aber die Erinnerungen an früher? Die sind oft noch da. Ein Herr in Charlottenburg konnte sich nicht merken, was er zum Frühstück hatte -- aber er erzählte stundenlang von seiner Lehre als Schreiner. Die Betreuungskraft hat angefangen, mit ihm zusammen sein altes Werkzeug zu sortieren. Er war wie ausgewechselt. Das funktioniert nicht bei jedem gleich, aber es ist erstaunlich, was alte Fotos, Musik von früher oder ein Besuch am alten Arbeitsplatz auslösen können.
- Anschauen von Fotoalben und alten Dokumenten
- Gespräche über die Vergangenheit -- ohne zu korrigieren
- Musik von früher hören, Lieder mitsingen
- Besuch von vertrauten Orten, wenn möglich
Validation -- auf die Welt Ihres Angehörigen eingehen
Wenn Ihre Mutter sagt, sie muss die Kinder von der Schule holen, was machen Sie dann? Sagen 'Mama, die Kinder sind 50 und wohnen in Hamburg'? Das macht es meistens schlimmer. Die Betreuungskräfte, die ich vermittle, widersprechen nicht. Sie gehen auf die Welt ein, in der Ihr Angehöriger gerade lebt, und leiten behutsam zurück. Das klappt nicht jedes Mal. Aber es klappt öfter, als Sie denken.
- Gefühle ernst nehmen statt korrigieren -- immer
- Blickkontakt, Berührung und ruhiger Tonfall
- Kurze, klare Sätze statt langer Erklärungen
- Geduld haben, auch wenn es dauert
Sichere Umgebung schaffen
Ich bin ehrlich: Ich kann nicht jedes Risiko ausschließen. Eine 24h-Betreuungskraft ist kein Sicherheitsschloss. Aber ich reduziere die häufigsten Unfallursachen deutlich. Und was ich Ihnen auch offen sage: Bei fortgeschrittener Demenz mit starker Weglauftendenz oder aggressivem Verhalten stößt die häusliche Betreuung an Grenzen. Dann kann eine geschlossene Wohngruppe die bessere Lösung sein. Das bespreche ich mit Ihnen, bevor es losgeht.
- Stolperfallen entfernen, Teppichkanten sichern
- Gefahrenquellen sichern: Herd, Fenster, Medikamentenschrank
- Begleitung bei allen Wegen innerhalb und außerhalb der Wohnung
- Nachtwache bei Bedarf, wenn Ihr Angehöriger nachts unruhig ist (Aufpreis)
Erfahrungen von Familien aus Berlin
Lesen Sie, was Familien über die 24-Stunden-Betreuung sagen.
Klaus R.
Pankow
"Die ersten Tage waren hart. Mein Vater hat die Betreuungskraft angeschrien und gefragt, wer diese fremde Frau in seiner Wohnung ist. Frau Reblitz hatte mich vorgewarnt, dass das passieren kann. Nach einer Woche hat sich mein Vater an sie gewöhnt. Nach drei Wochen hat er ihr von seiner Kindheit in Pommern erzählt. Sie bleibt ruhig, wenn er verwirrt ist, und hat ihren eigenen Weg gefunden, ihn abzulenken. Ohne sie könnten wir das nicht mehr stemmen."
Demenz-Betreuung
Was Familien mir nach der Vermittlung zurückgemeldet haben. Namen zum Schutz der Privatsphäre gekürzt.
Häufige Fragen zur Demenz-Betreuung
Ehrliche Antwort: Nicht alle haben ein formales Demenz-Zertifikat. Aber alle, die ich für Demenz-Fälle vermittle, haben praktische Erfahrung mit demenzerkrankten Menschen. Im Erstgespräch frage ich genau ab: Welches Stadium? Welche Situationen sind besonders schwierig? Ist nachts Unruhe? Dann suche ich gezielt nach Kräften, die genau damit umgehen können. Ein Zertifikat allein nützt nichts, wenn jemand bei einem Wutausbruch die Nerven verliert.
Wenn Ihr Angehöriger schimpft, um sich schlägt oder weglaufen will -- das hat fast immer einen Auslöser. Schmerzen, Überforderung, Angst vor einem fremden Gesicht. Unsere Betreuungskräfte lernen die persönlichen Auslöser kennen und reagieren mit Ablenkung, ruhigem Reden oder einfach Abstand. Das klappt nicht jedes Mal. Aber es wird mit der Zeit besser, weil eine feste Bezugsperson Vertrauen aufbaut. Und ich sage Ihnen auch ehrlich: Wenn das Verhalten dauerhaft eskaliert und die Kraft überfordert ist, besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte.
Das fragen mich viele -- und ich finde die Frage wichtig. Nicht für jeden Demenz-Verlauf ist die häusliche Betreuung die richtige Lösung. Bei starker Weglauftendenz, dauerhaft aggressivem Verhalten oder wenn Ihr Angehöriger nachts stundenlang unruhig ist und die Kraft nicht mehr schlafen kann, stoßen wir an Grenzen. Das sage ich Ihnen offen. Manchmal ist eine betreute Wohngruppe oder eine spezialisierte Einrichtung dann der bessere Ort. Ich helfe Ihnen auch bei dieser Einordnung.
Sie können das nicht mehr allein stemmen?
Das müssen Sie auch nicht. Rufen Sie mich an und erzählen Sie mir, was los ist. Ich sage Ihnen ehrlich, ob eine Betreuungskraft bei Ihrem Demenz-Fall die richtige Lösung ist -- oder ob etwas anderes besser passt.